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Erziehung

Adventsspecial

Ich wünsche euch einen schönen Advent!

Die Adventszeit ist so eine schöne Zeit. In diesem Jahr vielleicht sogar eine ganz besondere Zeit. In anderen Jahren haben wir uns jetzt auf den zahlreichen Weihnachtsmärkten rumgetrieben, Weihnachtsgeschenke gekauft Glühwein getrunken, und und und …

Auch ich habe mir die Adventszeit anders vorgestellt. So schöne Events hatte ich für euch geplant aber leider hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht und somit fallen Nikolaus- und Silvesterwanderung in diesem Jahr leider aus.

Doch die aktuellen Einschränkungen haben ja auch etwas Gutes - endlich mal wieder mehr Zeit!!! Ich habe z. B. endlich mal wieder Zeit gehabt gemütlich Plätzchen zu backen. Gleich 5 Sorten haben es in die Endauswahl geschafft und sorgen jetzt für Weinachtsstimung. Außerdem genieße ich es gerade sehr, mehr Zeit für Aris zu haben. Nachdem Sally ja so plötzlich im Oktober von uns gegangen ist, versuche ich jetzt die Zeit mit ihm noch bewusster zu verbringen.

Damit auch Ihr ein paar Ideen bekommt, wie Ihr die Zeit nutzen und etwas für oder mit euren Hunden unternehmen könnt, habe ich mir in diesem Jahr ein kleines Adventsspecial für euch ausgedacht. Jede Woche gibt es hier eine neue Überraschung für euch. Ihr dürft also gespannt sein …

4. Advent - Die Vorfreude steigt

Zugegeben, in diesem Jahr ist ja alles ein wenig anders: Weihnachten wird wohl in den meisten Haushalten insgesamt etwas ruhiger ausfallen. Weniger Gäste, weniger Termine, vielleicht auch weniger aufwändiges Essen und weniger Geschenke.

Wer vor dem großen Fest dennoch in Stress gerät, für den ist unsere Anleitung zur Hundemassage genau das Richtige:

Bei einer Massage wird die Durchblutung des Hundes angeregt, die Nerven stimuliert und Schmerzen gelindert. Je mehr Übung du hast, desto schneller wirkt die Entspannung. Wichtig ist aber ein ebenso entspanntes Umfeld. Es sollte weder zu warm noch zu kalt, das Telefon und der Fernseher ausgeschaltet und die Kids, aus dem Raum geschickt worden sein. So wirkt die Massage nicht nur entspannend auf deinen Hund, sondern zu kannst dabei ebenso abschalten. Quasi gemeinsame Wellness für Hund und Herrchen (Frauchen). Viel Spaß dabei!

So wird es gemacht

Beginne mit sanften Streicheleinheiten an den Hinterbeinen. Entspannt sich der Hund sichtbar, kann der Druck der Massage Stück für Stück erhöht werden. Deine Hände wandern dann langsam zum Becken, über den Rücken zu den Vorderläufen. Massiere in langsamen, kreisenden Bewegungen und werde niemals hektisch dabei. Eine Hand sollte immer am Hund bleiben, so dass ihr den Kontakt nicht verliert. Bist du an den Vorderpfoten angekommen, lasse deinen Hund langsam aufstehen und sich auf die andere Seite legen. Dort beginnst du wieder an den Hinterbeinen.

Tipp

Hilfreich ist, das Massieren mit einem bestimmten Ritual zu beginnen. So könntest du eine bestimmte Decke an immer ein und demselben Ort auslegen. Nach einigen Wiederholungen fängt für den Hund die Entspannung schon an, sobald du die Decke rausholst. Auch wäre es denkbar, dem Hund ein bestimmtes Tuch umzubinden. Dann geht es schon in die Richtung „konditionierte Entspannung“. Das heißt, dass nach einer geraumen Zeit schon das Umbinden des Tuches sichtliche Entspannung beim Hund auslöst. Dies könnte später für stressige Situationen genutzt werden.

3. Advent - Schmuddelwetter & Zeit für ein wenig Indoor-Beschäftigung

Das Weihnachtsfest rückt näher und langsam nimmt auch das Wetter wieder die üblichen Schmuddelformen an. Na gut, dann wird es eben Zeit für ein bisschen Indoor-Beschäftigung mit deinem Hund!

Wenn Du schon immer mal süsse Weihnachtskarten mit deinem Hund unterm Tannenbaum versenden wolltest, ist jetzt noch genug Zeit den passenden Trick dafür einzustudieren. Hier bekommst Du eine Anleitung, wie Du deinem Hund beibringst auf dein Signal hin seinen Kopf auf deiner Hand oder auf einem Gegenstand abzulegen. Timmi und Maja machen es vor …

Aufbau

Beginnen wollen wir mit dem Signal „leg ab“ auf der Hand des Hundehalters. Das ist denkbar einfach beizubringen und ein guter Einstieg in diesen Trick. Begib dich auf Augenhöhe des Hundes und halte ihm die flache Hand vor den Fang. Mit der Futterhand locke ihn ein wenig zu dir. Wichtig sind langsame Bewegungen, damit dein Hund nicht aufsteht. Locke also die Schnauze des Hundes mit dem Leckerchen über deine flache Hand hinweg, mit Tendenz nach unten. Sobald der Fang auf deiner flachen Hand aufliegt oder sich zumindest schon mal über der Hand befindet, bekommt er die Belohnung aus der anderen Hand.

Nach und nach wird der Hund diese Handlung immer sicherer zeigen. Ab diesem Zeitpunkt nenne erst das Wortsignal und beginne danach, den Hund in Position zu locken. So wird er auf dieses Wort konditioniert und ist später nicht abhängig von deiner Hand. Belohnt wird nur noch, wenn der Fang tatsächlich in der Hand liegt.

Damit dein Hund dieses „Kopf ablegen“ nun auch an anderen Dingen zeigt, lege zunächst einen kleinen Gegenstand, z.B. ein Tuch auf deine Hand und frage das Verhalten ab. Immer mehr andere Gegenstände kommen hinzu. Hat der Hund endgültig verstanden, was „leg ab“ bedeutet, kann der Gegenstand zunächst tiefer gehalten werden, bis er schlussendlich auf den Boden gelegt werden kann.

Alternative

Lernen durch „freies Formen“ ist eine beliebte Alternative, die den Hund mental noch mehr fordert. Nimm hierzu Futter in die rechte Hand und lege sie an deine Brust. Die linke Hand hältst du deinem Hund entgegen, allerdings hoch genug, damit es den Hund nicht ans Pfötchen geben erinnert. Vermutlich wird der Hund ein Verhalten zeigen, dass dem Kopf ablegen schon sehr nahekommt, z.B. das Berühren deiner Fingerspitzen. Dieses Verhalten belohnst du und näherst dich Step by Step dem Kopfablegen. Auch hier kommt das Wortsignal erst später, wenn die Handlung verstanden ist.

2. Advent - Zeit für einen Abenteuerspaziergang

Zugegeben, das Wetter ist an diesem Wochenende ja nicht gerade einladend. Doch so ein langer Winterspaziergang kann Wellness für Hund und Mensch bedeuten. Ganz besonders dann, wenn unterwegs ein paar schöne Spiele eingebunden werden. Und wer braucht da schon schönes Wetter?

Leider dürfen wir Hundeschulen in NRW ja aktuell auch nicht arbeiten. Das bedeutet für viele von euch natürlich auch, dass regelmäßige Aktivitäten wie Mantrailing, Agility etc. gerade nicht möglich sind. Grund genug also einfach mal ein wenig Abwechslung in den Spaziergang einzubauen. Viele Dinge sind möglich. Probiere doch einfach mal aus, was dir und deinem Hund am besten gefällt. Hier sind einige Beispiele, wie ihr euch unterwegs näherkommt …

Suchspiele

Immer wieder spannend - Der Klassiker unter den Spielen für unterwegs sind Futtersuchspiele. Alternativ kann natürlich auch ein Spielzeug versteckt werden. Erfahrungsgemäß ist im Außenbereich die Motivation dafür jedoch nicht ganz so hoch. Wie dem auch sei, beginne damit, den Hund abzusetzen und ein Futterstück ein paar Schritte entfernt auf den Boden zu legen. Dann kehre zu deinem Hund zurück, belohne ihn für das Sitzenbleiben (wichtig!) und schicke ihn los. Klappt das gut, kannst du es auch hinter einem Baum auf den Boden legen oder unter einigen Blättern vergraben. Der Ablauf mit dem Sitzenbleiben, bis der Hund losgeschickt wird, bleibt jedoch. Das Suchen von Futter auf dem Boden fällt den meisten Hunden nicht besonders schwer, anstrengender wird es, wenn das Futter eine Ebene höher liegt, z. B. auf einem Baumstamm oder in Baumrinde gedrückt.

Drumherum

Abwechslung wo immer es geht - Stelle dich mit dem Gesicht vor einen Baum und locke den Hund auf deine linke Seite. In der rechten Hand hältst du ein Leckerchen. Nun strecke den rechten Arm aus, bis links neben den Baum und lasse den Hund der Hand folgen. Im rechten Moment wechselt die Hand auf die andere Seite des Baumes und der Hund muss diesen umrunden. Die Belohnung bekommt er, wenn er wieder bei dir angelangt ist. Schon bald kann er auf ein reines Sichtzeichen hin einen Baum oder auch andere Gegenstände (z. B. den Regenschirm) umrunden.

Apportspiele

Hilfreich und lustig zugleich - Hier ein lustiges Spiel, das die Aufmerksamkeit deines Hundes beim Spaziergang erhöhen kann. Nimm ganz besondere Leckerchen in die Hand und lasse unterwegs beispielsweise eine Packung Papiertaschentücher fallen. Nun motiviere deinen Hund, es aufzunehmen und dir in die Hand zu geben. Hierfür wird er überschwänglich belohnt. Nun versuche es erneut, gehe aber beim „Verlieren“ ein paar Schritte weiter. Motiviere auch diesmal sogleich den Hund, es aufzunehmen und zu dir zu bringen. Dabei solltest du jedoch nicht stehen bleiben, sondern es im Lauf annehmen. Schließlich soll er es in Zukunft so lange hinterhertragen, bis du es annimmst. Nach vielen Wiederholungen ist schlussendlich kein Wortkommando mehr nötig. Der Hund hebt einfach alles auf, was dir herunterfällt.

1. Advent - Pfotenbalsam selber machen

Pünktlich zum ersten Adventswochenende beschert uns das Wetter ja recht eisige Temperaturen und frostige Nächte. Höchste Zeit für die richtig kalten Tage und den ersten Schnee aufzurüsten. \ \ In dieser Woche erhaltet Ihr daher ein Rezept für einen tollen Pfotenbalsam.

Das Pfotenbalsam kannst du nicht nur für den Hund nutzen, auch deine Haut profitiert davon, denn Kokosöl spendet langfristig Feuchtigkeit und ist zudem noch vegan. Keine Tierversuche, keine versteckten Zusatzstoffe. Die enthaltenen Ringelblumen fördern die Wundheilung und wirken entzündungshemmend, Kamillenblüten wirken außerdem antibakteriell und krampflösend. Viele gute Gründe also, sich und seinem Hund diese Salbe zu gönnen.

Anleitung

Wozu

Vor dem Spaziergang aufgetragen, schützt der Balsam vor Streusalz und anderen Einflüssen. Besonders bei gefrorenem Boden, profitieren die Pfoten auch im Anschluss von der Salbe.

Zutaten

  • 200 ml Kokosöl
  • 1 EL getrocknete Ringelblumenblätter (online oder in der Apotheke erhältlich)
  • 1 EL Kamillenblüten (online oder in der Apotheke erhältlich)

Herstellung

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht! -Erhitze das Kokosöl in einem Wasserbad. Sobald es sich verflüssigt hat, gib die Blüten hinzu und vermenge es gut. Fülle das Gemisch um, wenn du es nicht eh schon in einem passenden Schraubglas angerührt hast. Lasse den Balsam aushärten und verschließe das Gefäß. Lagere es kühl.

Bedenke, dass selbstgemachte Cremes nicht besonders lange haltbar sind. Stelle am besten immer nur kleinere Mengen her und versehe das Gefäß mit einem Herstellungsdatum.

Viel Spaß beim Zubereiten!!!

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